Heute das Bild des Tages etwas später als gewohnt:
Sonnenblume
Heute das Bild des Tages etwas später als gewohnt:
Sonnenblume
Auch heute gibt es wieder zwei Begriffe der Fotografie von mir näher erklärt.
Heute beschäftige ich mich mit dem Thema der Auflösung und werde außerdem auf den ISO-Wert eurer Kamera näher eingehen.
Auflösung
Hierbei muss man nun erstmal zwischen der flächenbezogenen und linearen Auflösung unterscheiden.
Bei der linearen Auflösung werden die Anzahl der Pixel (auch als Punkte zu bezeichnen) pro Inch bezeichnet. Daher kommt auch die Bezeichung dpi, welches soviel bedeutet wie dots per inch. Seltener kommt eine Angabe von Pixel pro Zentimeter vor.
Diese Angabe spiegelt letztendlich die Detailgenauigkeit einer Aufnahme wieder. Je mehr Pixel pro Inch sind, desto besser,klarer und deutlicher ist die Aufnahme. Gute Ausdrucke haben z.B. einen dpi-Wert von 300, während ein Monitor nur einen Wert von 72 dpi hat. Diese Detailgenauigkeit wird dadurch gefördert, dass einfach mehr Punkte auf einem Zentimeter bei einem Ausdruck mit 300dpi vorliegen. Man kann in dem Sinne mehr erkennen auf dem Bild.
Die flächenbezogene Auflösung dagegen wird in der Anzahl der Pixel auf einem Bild wiedergegeben. So entspricht beispielsweise ein Bild mit den Ausmaßen von 400×600 Pixel einem Wert von 0,24 Megapixel.
Somit ergibt sich für die Megapixelzahl folgende Rechnungsgrundlage:
Pixelanzahl Höhe x Pixelanzahl Breite = ?? Megapixel
Damit eure Fotos, die ihr mit der Digicam geschossen habt, auch eine vernünftige Qualität erreichen sind bestimmt Größen zu beachten.
Diese Tabelle gilt für einen Druck mit 300dpi.
| Format in cm | maximale Bildgröße in Pixel | Pixel in Megapixel |
| 9 × 13 | ca. 1063 × 1535 | 1,63 |
| 10 × 15 | ca. 1181 × 1772 | 2,09 |
| 13 × 18 | ca. 1535 × 2126 | 3,26 |
| 15 x 20 | ca. 1772 x 2362 | 4,12 |
| 20 × 30 | ca. 2362 × 3543 | 8,37 |
| 30 × 40 | ca. 3543 × 4724 | 16,74 |
| 40 × 60 | ca. 4724 × 7087 | 33,48 |
(Größenangabe (c) by www.kabor.de )
Hierbei muss allerdings noch beachtet werden, dass die meisten Digicams ein Bildformat von 4:3 haben, während die meiste Spiegelreflexkamera mit einem Seitenverhältnis von 3:2 arbeiten. Lediglich Olympus arbeitet in dem Segment ebenfalls mit einem 4:3 Seitenverhältnis.
Hierbei kann es dann bei Abzügen passieren, dass entweder ein weißer Rand entsteht oder ein Teil des Bildes einfach nicht mitbelichtet wird.
ISO-Wert
Der ISO-Wert steht kurz gesagt für die Empfindlichkeit des Chips bzw. des Films. ISO ist dabei die Abkürzung für International Standard Organization.
Beim Chip werden hierbei die elektronischen Signale einfach verstärkt, während beim guten alten Film die Empfindlichkeit des Materials höher ist.
Hierbei ist zu beachten, dass mit einer Verdoppelung des ISO-Wertes, z.B. von 100 auf 200, die Belichtungszeit sich halbiert bzw. die Blende um eine Stufe niedriger gewählt werden kann.
Zu beachten ist hierbei allerdings, dass je höher der ISO-Wert ist, desto höher ist auch das sogenannte Bildrauschen. Für den normalen Anwender ist dieses allerdings meist sehr störend, daher empfehle ich gerade bei Digicams nicht höher als ISO-400 zu gehen.
Bei Spiegelreflexkameras dagegen kann man auch gut und gerne einmal bis ISO-1600 gehen und man erreicht immernoch gute Ergebnisse.
Morgen werde ich euch dann Weißabgleich und den goldenen Schnitt erklären.